FUNKTIONSDIAGNOSTIK (CMD)

Leistungsspektrum

Wenn es im Kiefergelenk knackt und knirscht – Funktionsdiagnostik

Schmerzen im Kiefergelenk sind meist die Folge von Funktionsstörungen des Kiefergelenks und der Kaumuskulatur. Die Ursachen sind sehr vielfältig und es erfordert eine langjährige Erfahrung in der Diagnose, um gezielt helfen zu können. Bei kleineren Störungen, die fast drei Viertel aller Patienten betreffen, besteht kein Anlass zur Sorge. Erste Warnzeichen sind ungewöhnliche Geräusche beim Öffnen und Schließen des Mundes. Ein regelmäßiges Knacken und Reiben deutet bereits auf Probleme mit dem Kiefergelenk hin. Wer unter erheblichen Beschwerden und Schmerzen leidet, sollte sich auf jeden Fall frühzeitig an uns wenden.

 

Typische Symptomen sind:

  • nächtliches Zähneknirschen
  • Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Schmerzen im Kiefergelenk und Ohrenbereich
  • Kiefergelenksgeräusche
  • Kiefergelenksentzündungen

Funktionsdiagnostik und Funktionstherapie

Es gibt viele Ursachen für Kiefergelenkschmerzen. Meist ist eine eingehende Funktionsdiagnostik erforderlich, um die tatsächlichen Auslöser aufzudecken: Oft sind es Zahnfehlstellungen und Biss-Störungen, die auf Dauer zu höherem Verschleiß des Knorpels und chronischen Schmerzen führen. Schlecht sitzende Zahnfüllungen oder Zahnersatz können Beschwerden auslösen. Und nicht selten ist der Stress im Alltag für die Probleme verantwortlich. Gerade wegen dieses komplexen Zusammenspiels aus Ursache und Wirkung verwenden wir größte Sorgfalt auf die Anamnese.

Den Gründen auf der Spur

Zuhören und Zeit nehmen. Vor jeder klinischen Untersuchung steht bei uns das ausführliche ärztliche Gespräch. Alle Informationen über den Beginn der Beschwerden, eventuell unbewusste Faktoren und das Vorhandensein anderer Gelenkerkrankungen können für die Beurteilung und die Auswahl der Therapieform wichtig sein. Im Rahmen eines solchen persönlichen Patientengesprächs werden auch familiäre und berufliche Aspekte beleuchtet, die ebenfalls nicht selten zu den Beschwerden beitragen.

Erst anschließend folgt die klinische Untersuchung. Hierbei werden die Muskeln abgetastet, die Mundöffnung gemessen und die Kiefergelenkgeräusche erfasst. In Ergänzung dazu kann die manuelle Strukturanalyse weiterhelfen. Diese Untersuchung dient der Aufklärung von Strukturveränderungen der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke. Daraus lässt sich lokalisieren, ob die Schmerzen im Kiefergelenkbereich, dem Gelenk selbst oder der benachbarten Muskulatur zuzuordnen sind. Falls erforderlich, werden Röntgenaufnahmen angefertigt, um Veränderungen im Kieferbereich zu identifizieren und somit bereits mögliche Schmerzursachen zu erfassen.

Therapieformen

Mit einer Schienentherapie lassen sich viele Ursachen korrigieren und die Beschwerden lindern. Bei starken Schmerzen, Krankheits- oder Unfallfolgen oder postoperativen Beschwerden empfehlen wir nicht selten eine ergänzende physiotherapeutische Behandlung. Ist eine Fehlstellung der Zähne bzw. der Bisslage für die Kieferschmerzen verantwortlich, kann selbst noch im fortgeschrittenen Alter der Einsatz einer Zahnspange Abhilfe schaffen. In seltenen, schwerwiegenden Ausnahmefällen, sind chirurgische Eingriffe empfehlenswert.

Welche Therapie bei Ihren Beschwerden konkret hilft, finden wir heraus. Dabei orientieren wir uns eng an Ihrer konkreten Situation und beleuchten möglichst viele Einflüsse. Wir sind überzeugt, das ist der beste Weg, um die Kiefergelenkbeschwerden an der Wurzel zu packen.

Sprechen Sie uns an. Gerne beraten wir Sie.